Vielseitigkeitsturnier Hornsmühlen – Gutshof-Ei Cup

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Über 220 Starter in Hornsmühlen

Großes Vielseitigkeitsevent am 16. und 17. Mai am Stocksee von Laura Becker

Die neunte Auflage der zweitägigen Vielseitigkeitsveranstaltung in Hornsmühlen am 16. und 17. Mai steht in den Startlöchern. Die verantwortlichen Organisatoren Axel Behmann und Gerd Hamann freuen sich auf spannenden Sport. Über 220 Teilnehmer haben ihre Nennung abgegeben, darunter Spitzenreiter des deutschen Championatskaders.

Als Starter gelistet sind u.a. Peter Thomsen, Kai Rüder, Andreas Dibowski, Beeke Jankowski und Elmar Lesch. Außerdem haben Reiter aus Dänemark, Schweden und Ungarn ihr Kommen angekündigt. „Die Vielseitigkeit in Hornsmühlen ist eine phantastische Veranstaltung in familiärer Atmosphäre von Pferdeleuten optimal für uns Reiter organisiert“, begeistert sich Kai Rüder. Mit dem Nennungsergebnis ist besonders Gerd Hamann zufrieden: „Toll, dass wir erneut so hohe Starterzahlen haben. Das zeigt, dass Hornsmühlen ein beliebter Treffpunkt ist und ein etablierter Termin im Turnierkalender, auch bei den Spitzenreitern.“ Unterstützt wird das Event von der Firma Gutshof-Ei des Inhabers und Geschäftsführers Freiherr von Meerheimb, dem Ostholsteiner Reiterverein Malente-Eutin (ORV) und dem Pferdesportverband Schleswig Holstein. Höhepunkt ist die One-Day-Vielseitigkeitsprüfung der Klasse L um den Gutshof-Ei Cup am Turniersonntag, 17. Mai, mit über 100 Startern. Der Tag beginnt um 7.30 Uhr mit der Teilprüfung Dressur, in der eine internationale Ein-Sterne-Aufgabe geritten wird. Im Anschluss steht die Teilprüfung Springen an. Ab 14 Uhr gehen die Teilnehmer dann im Cross an den Start. Fried Schwien aus Brackrade ist der bewährte Kursdesigner. Auf der komplett umgebauten 3000 Meter langen Strecke mit neuem Verlauf auf dem Grund der Familie Behmann und der Freiherrn von Fürstenberg stehen 25 Hindernisse. „Neu hinzugekommen ist eine Sunken Road und drei Treppenaufsprünge. Direkt am Turnierplatz gibt es den bewährten Wasserkomplex mit einem Baumstamm als Einsprung und einem schmalen, wuchtigen Aussprung, der sehr viel Mut und Rittigkeit des Pferdes erfordert“, erklärt Axel Behmann und sagt weiter: „Die technische Herausforderung sind die geografischen Unterschiede auf der Strecke. Durch das natürliche Landschaftsbild ergeben sich immer wieder neue Aufgaben, die Lichtverhältnisse wechseln und es geht viel bergauf und bergab – das erfordert viel Kraft von den Pferden. Die Championatsreiter nutzen unsere Strecke als Vorbereitung für die großen Prüfungen, weil hier in kleinerer Form alles steht und abgefragt wird, was im großen Sport auch erwartet wird.“ Kai Rüder weiß das Hornsmühlener Gelände ebenfalls zu schätzen: „Die Hindernisse sind professionell in einem wunderschönen, abwechslungsreichen, jedoch auch anspruchsvollen Gelände am Stocksee aufgebaut. Meine Pferde können hier viel lernen. Ich komme jedes Jahr wieder gerne mit meiner Familie und meinen Pferden nach Hornsmühlen!“ Der Sicherheitsstandard der Sprünge wurde durch Vorbauten an den Hindernissen und das schwedische MIM-Safety-System erhöht. Durch das System soll ein Hindernis bei großer Krafteinwirkung nachgeben. „Wir wollten einen Schritt nach vorne machen“, so Axel Behmann. „Und wir wollen, das sich was tut – deshalb haben wir das neue Sicherheitssystem in die Strecke integriert, die dann auch als Trainingsstrecke für die Championatsreiter dienen soll.“

Am Turniersamstag ist der Pferdenachwuchs gefragt. Ab 8 Uhr treten die vier- bis sechsjährigen Youngster in der Geländepferdeprüfung Klasse A auf einer 1500 Meter langen Strecke mit zwölf Hindernissen an. Rund 70 Starter sind genannt. In der Geländepferdeprüfung Klasse L gehen etwa 50 Teilnehmer mit fünf- bis siebenjährigen Youngstern auf einen 1500 Meter-Kurs mit 15 Hindernissen. Beide Prüfungen sind als Qualifikation für das Bundeschampionat in Warendorf ausgeschrieben. „Ich bin allerbester Dinge. Die Zusammenarbeit mit Fried Schwien hat wieder hervorragend geklappt. Wir sind gut vorbereitet, es kann losgehen“, betont Axel Behmann. Zum Rahmenprogramm gehören erneut die in der Region bekannte Weidezaunband aus Rixdorf bei Plön und eine Schlüter Oldtimer-Traktoren Schau. Der Eintritt ist frei, die Parkgebühr beträgt 5 Euro.

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