Vielseitigkeitsturnier Hornsmühlen – Gutshof-Ei Cup

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Vielseitigkeitsreiter und Traktoren warten in Hornsmühlen auf die Zuschauer

Vielseitigkeitsturnier am 20. Mai mit gut 100 Paaren

Hornsmühlen. „Es kann losgehen!“ Mit diesem unisono vom Parcoursbauer Fried Schwien (Brackrade) und dem Ausrichter Axel Behmann (Hornsmühlen) gesprochenen Satz geht die 6. Hornsmühlener Vielseitigkeit in diesen Tagen in die entscheidende Phase. Am Sonntag (20. Mai) wird auf dem herrlich gelegenen Turnierplatz zwischen dem Großen Plöner See und dem Stocksee die Prüfung starten. Fast 100 Paare aus ganz Deutschland sowie aus dem benachbarten Ausland haben ihre Nennungen abgeben.

Nachdem in diesem Jahr in Schleswig-Holstein einige L-Vielseitigkeitsprüfungen ausgefallen sind, kommt der Prüfung in Hornsmühlen um den „Gutshof-Ei-Cup“ eine noch größere Bedeutung zu. „Wir wollen mit einer teils neu errichteten Geländestrecke die Reiter und Zuschauer verstärkt anziehen“, erläuterte Axel Behmann, der zusammen mit seiner Ehefrau Isabell Ausrichter, während der Ostholsteinische Reiterverein (ORV) Malente-Eutin der Veranstalter ist.

Vom Zuspruch der Reiter, die sich in Hornsmühlen in der „Krone des Reitsports“ begeben wollen, ist eines der Ziele schon erreicht: So prominente Vielseitigkeitsreiter wie die beiden Goldmedaillengewinner von Hongkong, Andreas Dibowski (Döhle) und Peter Thomsen (Großenwiehe) sind am Start. Außerdem ist der Profireiter Kai Rüder von der Insel Fehmarn in Hornsmühlen dabei. Satteln werden auch die beiden erfolgreichen Reiter des Veranstalters vom ORV Malente-Eutin sowie Teilnehmer der kommenden Deutschen Meisterschaft in der Vielseitigkeit, Franziska Keinki (Grömitz) und Nikola Winkler (Sieversdorf). Marina Köhnke aus Badendorf, Adam Liedermann aus Rodewald sowie Tabea Johanna Henze (Fehmarn) oder Elmar Lesch (Lüneburg) sind ebenfalls top Vielseitigkeitsreiter und in Hornsmühlen dabei. Mit dabei ist auch der zweifache Goldmedaillengewinner von Hongkong, Hinrich Romeike. Allerdings begleitet er seinen Sohn Claas Hermann, der als einer der besten Naschwuchsreiter des nördlichsten Bundeslandes gilt und für den Gutshof-Ei-Cup gleich zwei Pferde sattelt.

Parcoursbauer Fried Schwien hat einen Geländeparcours errichtet, der die Aktiven – nachdem sie vormittags die beiden ersten Disziplinen mit der Dressur und dem Springen absolviert haben, über eine Strecke von mehr als 3.500 Meter führt. Zu überwinden sind dann 29 meist naturbelassene Hindernisse, die von Pferden und ihren Jockeys große Konzentration, viel Kondition und große Geschicklichkeit verlangen. „Diese Strecke ist zwar fair für die Teilnehmer gebaut, doch sie erfordert von den Reitern viel Aufmerksamkeit und von den Pferden eine sehr gute Kondition“, erläuterte der frühere Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein, Dieter Stut, der mit in der Organisation des Turniers tätig ist.
Vor allem die Sprünge 8 bis 11 am Teich werden einiges den Paaren abverlangen, aber auch der „Forsthaussprung“ direkt am Stocksee sowie der Graben mit dem anschließenden Rick sind Hindernisse, an denen sich die interessierten Zuschauer immer wieder sammeln, „da sind die Sprünge sehr anspruchsvoll“, erläuterte Fried Schwien.

Der erste Start in der Dressur erfolgt um 8 Uhr, anschließend gehen die Aktiven in den Springparcours, bevor dann gegen 13 Uhr die Geländeprüfung beginnt. „Wir hoffen auf gutes Wetter und damit ausreichend Zuschauerinteresse“, erläuterte Axel Behmann, der in diesen Tagen mit seinen Mitarbeitern dabei ist, letzte Blumendekorationen an den Hindernissen aufzubauen.
Rechtzeitig zur Vielseitigkeitsprüfung wird auch ein Festzelt aufgebaut, in dem Besucher und Aktive Mittagessen oder Kaffee trinken können, „wir wollen, dass es hier auch zu Gesprächen zwischen den beteiligten Reitern und den Zuschauern kommen kann“, betonte Isabell Behmann. Sie ist sicher, dass bei der besonderen menschlichen Art und Weise der Vielseitigkeitsreiter es dazu auch kommen wird.
Parallel zum Reitsport gibt es auf dem Turnierplatz auch eine Traktoren-Ausstellung von Maschinen des Herstellers „Schlüter“. Es sind große und PS-starke Traktoren, die meist auf den herrschaftlichen Gütern oder großen landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt werden.
Nach Ende der Geländestrecke gegen 17.30 Uhr wird es die Siegerehrung geben und Freiherr von Meerheimb, Chef der Firma Gutshof-Ei, wird dem Siegerpaar den „Gutshof-Ei-Cup“ überreichen. Zudem gibt es für die Sieger der beiden Abteilungen sowie für die besten Platzierten neben den Geldpreisen auch besonders gute Sachpreise.
Der Eintritt zur 6. Hornsmühlener Vielseitigkeit ist frei, für das Parken wird aber eine Gebühr von 5,– Euro kassiert. Die Zufahrt ist ausgeschildert: Von Bosau aus kommend in Richtung Tensfeld und in Hornsmühlen dann rechts ab zum Turnierplatz. Zuschauer, die von Tensfeld aus kommen, fahren innerhalb des Ortes Hornsmühlen nach links ab zum Turnierplatz. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.vielseitigkeit-hornsmühlen.de.

Rolf Röhling

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